{"id":222,"date":"2012-04-16T13:03:02","date_gmt":"2012-04-16T13:03:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/?page_id=222"},"modified":"2012-04-16T13:03:02","modified_gmt":"2012-04-16T13:03:02","slug":"archiv","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/?page_id=222","title":{"rendered":"Archiv"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gedenk- und Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, 20.-27. J\u00e4nner 2012.<\/strong><\/p>\n<p>Am 27. J\u00e4nner 2012 j\u00e4hrt sich zum 67. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Der <\/p>\n<p>internationale Holocaust-Gedenktag der UNO ist Anlass f\u00fcr die so wichtige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Der <\/p>\n<p>27. J\u00e4nner soll aber auch Veranlassung dazu sein, aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in \u00d6sterreich <\/p>\n<p>und Europa aufzutreten.<\/p>\n<p>Ein Nachdenken \u00fcber die heutige Situation ist bitter notwendig: Das zeigen nicht nur das Massaker von Norwegen und der <\/p>\n<p>rechtsextreme Terrorismus in Deutschland, sondern auch der dramatische Anstieg rechtsextremer Aktivit\u00e4ten in \u00d6sterreich. <\/p>\n<p>Allein im vergangenen Jahr sind in \u00d6sterreich mehr als 1.000 Anzeigen wegen rechtsextremer Straftaten registriert worden. <\/p>\n<p>Diese Entwicklung ist alarmierend.<\/p>\n<p>Rechtsextreme Vereinigungen versuchen sich in der Mitte unserer Gesellschaft einzunisten. In den repr\u00e4sentativen <\/p>\n<p>R\u00e4umlichkeiten der Hofburg soll der von rechtsextremen Organisationen getragene WKR-Ball stattfinden. Und das ausgerechnet am <\/p>\n<p>Tag der Befreiung von Auschwitz. Wir finden das unertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Daher veranstalten wir von 20.-27. J\u00e4nner eine Gedenk- und Aktionswoche. Wir wollen in dieser Woche der Opfer der m\u00f6rderischen <\/p>\n<p>S\u00fcndenbock- und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus gedenken. Und wir wollen mit zahlreichen Aktionen ein deutliches <\/p>\n<p>Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in unserer heutigen Gesellschaft setzen.<\/p>\n<p><strong>Selbstverst\u00e4ndnis<\/strong><\/p>\n<p>jetztzeichensetzen macht sich f\u00fcr die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, gegen rassistisches, antisemitisches <\/p>\n<p>und sexistisches Gedankengut, gegen rechte Hetze und gegen Diskriminierung und Gewalt stark.<\/p>\n<p>jetztzeichensetzen begeht den 27. J\u00e4nner 2012, als Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und <\/p>\n<p>will die \u00d6ffentlichkeit auf diesen wichtigen Tag aufmerksam machen. Dieser Tag ist weltweit von der UNO ausgerufener <\/p>\n<p>internationaler Holocaust-Gedenktag.<\/p>\n<p>jetztzeichsetzen will die politischen Hintergr\u00fcnde, die u.a. Auschwitz erm\u00f6glichten, einer breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich <\/p>\n<p>machen und dazu beizutragen, dass sich etwas Derartiges oder \u00c4hnliches niemals wiederholt.<\/p>\n<p>jetztzeichensetzen tritt dabei entschieden gegen den Ball des Wiener Korporationsringes, der an eben diesem 27. J\u00e4nner in der <\/p>\n<p>Wiener Hofbug stattfinden soll, auf. Der WKR Ball ist f\u00fcr jetzzeichensetzen Symbol daf\u00fcr, dass nach wie vor rechtsextremes <\/p>\n<p>Gedankengut wie auch rechtsextreme Vernetzung in der Mitte der Gesellschaft akzeptiert sind.<\/p>\n<p>jetztzeichensetzen sieht sich als eine Vernetzungsplattform von Organisationen und Gruppen aus der Zivilgesellschaft und <\/p>\n<p>politischen Parteien. Wer im Rahmen der Gedenkwoche Veranstaltungen organisieren oder auf andere Weise zum Gedenktag oder der <\/p>\n<p>Kundgebung gegen den WKR Ball beitragen wollen, ist eingeladen, den Aufruftext zu unterzeichnen.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nVeranstaltungen der Aktionswoche 19.-28. J\u00e4nner 2012<\/strong><\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/events\/276536055734114\/\" target=\"_blank\" title=\"Facebookseite\"><span \n\nstyle=\"text-decoration: underline;\">ONLINE DEMO: Wir sind gegen Nazis! Gemeinsam ein Zeichen setzen!<\/span><\/a>\n<p>20.-27. J\u00e4nner<br \/>\nGPA-djp Jugend<\/p>\n<p>Nutzen wir neben der Stra\u00dfe doch auch das Web 2.0 und zeigen wir der breiten \u00d6ffentlichkeit, dass wir <\/p>\n<p>uns stark machen gegen Nazis und dass wir nicht schweigend hinnehmen, wenn offene Faschisten aus ganz Europa, gerade am <\/p>\n<p>internationalen Holocaust Gedenktag, ihren Ball in der Hofburg feiern. Wehren wir uns doch auch auf Facebook unter dem Motto <\/p>\n<p>\u201eDiese Person ist f\u00fcr Menschlichkeit und Demokratie! Diese Person macht sich stark gegen Nazis\u201c gemeinsam gegen diesen Schlag <\/p>\n<p>ins Gesicht. Wie auch du das machen kannst findest du hier:\n<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Buchbesprechung: &#8222;Was ein rechter Mann ist &#8230;&#8220;. M\u00e4nnlichkeiten im\n<p>Rechtsextremismus<\/span><br \/>\nMit dem Mitherausgeber Ives M\u00fcller<br \/>\n19. J\u00e4nner 20:00<br \/>\nNeues Institutsgeb\u00e4ude, Universit\u00e4tsstra\u00dfe 7, H\u00f6rsaal III<br \/>\n\u00d6H Referat f\u00fcr feministische Politik und Referat f\u00fcr Menschenrechte und Gesellschaftspolitik<\/p>\n<p>Rechtsextreme <\/p>\n<p>Kameradschaften gelten als M\u00e4nnerb\u00fcnde schlechthin; das \u00f6ffentliche Bild und der mediale Blick auf rechtsextreme Aktivit\u00e4ten <\/p>\n<p>sind vom Stereotyp der m\u00e4nnlichen Schl\u00e4ger bestimmt; laut polizeilicher Statistiken werden Gewalttaten zu gro\u00dfen Teilen von <\/p>\n<p>M\u00e4nnern begangen. Die m\u00e4nnliche Dominanz im Rechtsextremismus wird selten reflektiert.<br \/>\nDer Referent will diese Leerstellen f\u00fcllen und die Verkn\u00fcpfung von Rechtsextremismus und M\u00e4nnlichkeit n\u00e4her beleuchten. Im <\/p>\n<p>Rahmen der Veranstaltung stellt er den Sammelband &#8222;Was ein rechter Mann ist&#8230;&#8220; zur Diskussion.<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">FRAUEN*BRUNCH<\/span><br \/>\n20. J\u00e4nner 11:30<br \/>\nUFO, Berggasse 5\/24<br \/>\n\u00d6H Referat f\u00fcr feministische Politik und Referat f\u00fcr Menschenrechte und Gesellschaftspolitik<\/p>\n<p>Bei diesem Brunch stehen <\/p>\n<p>Dokus zur Auswahl, die Fragen nachgehen wie sich bspw. schwule Nazis in ihren &#8222;eigenen Reihen&#8220; verorten oder welche Rollen <\/p>\n<p>Frauen in der extremen Rechten einnehmen. Im UniFrauenOrt, mit lecker Buffet, Kaffee und Kuchen.<br \/>\nFrauenM\u00e4dchenLesbenTrans Only!<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/events\/103815839740701\/\" target=\"_blank\" title=\"Facebookseite\"><span style=\"text\n\n-decoration: underline;\">Lesung: Geheime Reichssache! &#8222;&#8230; im Zuge dieser Endl\u00f6sung der europ\u00e4ischen Judenfrage kommen rund 11\n<p>Millionen Juden in Betracht&#8230;&#8220;<\/span><\/a><br \/>\n20. J\u00e4nner 17:30<br \/>\nNeues Institutsgeb\u00e4ude, Universit\u00e4tsstra\u00dfe 7, H\u00f6rsaal III<br \/>Gr\u00fcner ParlamentsklubAm <\/p>\n<p>20. J\u00e4nner 1942 trafen sich 15 <\/p>\n<p>hochrangige Vertreter des NS-Regimes in einer Villa am Wannsee bei Berlin, um den industriellen Massenmord an J\u00fcdInnen zu <\/p>\n<p>organisieren und die Zusammenarbeit aller Dienststellen bei der Durchf\u00fchrung der Shoah sicherzustellen. Das Treffen fand in <\/p>\n<p>einer \u201eArbeitsatmosph\u00e4re\u201c statt: Moralische Fragen mussten nicht diskutiert werden. Gespr\u00e4chsgegenstand bildeten nur <\/p>\n<p>technische, institutionelle und administrative Fragen.<br \/>\nDie technische und administrative Arbeit der 15 Herrn konnte auf zahlreichen Vorl\u00e4ufern aufbauen u.a. auf dem Antisemitismus <\/p>\n<p>der deutschnationalen Burschenschaften, die bereits 1896 in ihren Waidhofener Beschl\u00fcssen erkl\u00e4rt hatten, dass \u201ejeder Sohn <\/p>\n<p>einer j\u00fcdischen Mutter, jeder Mensch, in dessen Adern j\u00fcdisches Blut rollt, \u2026 von Geburt aus ehrlos, jeder feineren Regung <\/p>\n<p>bar\u201c sei.<\/p>\n<p>Aus dem Protokoll und den Originaldokumenten lesen:<br \/>\nAndrea Eckert, Michael Maertens und Erwin Steinhauer<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/events\/201655993257948\/\" target=\"_blank\" title=\"Facebookseite\"><span style=\"text\n\n-decoration: underline;\">\u201eWTF!?Ball&#8220;<\/span><\/a><br \/>\n20. J\u00e4nner 20:00<br \/>\nBadeschiff am Donaukanal<br \/>\nbacklab, \u00d6H Bundesvertretung, \u00d6H Wien<br \/>\nN\u00e4here Infos unter: http:\/\/backlab.at\/2011\/12\/30\/wtf-ball-2012\/<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Workshop: &#8222;Gib rassistischen \u00dcbergriffen und Diskriminierung keine\n<p>Chance&#8220;<\/span><br \/>\n21. J\u00e4nner 15:00-20:00<br \/>\nWien<br \/>\nVerein Fibel<\/p>\n<p>Dieser Antidiskriminierungs-Workshop soll die Teilnehmerinnen dazu ermutigen, selbst erlebte oder <\/p>\n<p>beobachtete Diskriminierungssituationen zu reflektieren und Strategien zur Abwehr rassistisch motivierter \u00dcbergriffe zu <\/p>\n<p>entwickeln.<br \/>\nIn seiner inhaltlichen und methodischen Gestaltung orientiert sich dieser Workshop an Diskriminierungserfahrungen, mit denen <\/p>\n<p>Frauen unserer Zielgruppe besonders h\u00e4ufig konfrontiert werden.<br \/>\nN\u00e4here Infos und Anmeldung unter www.verein-fibel.at<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Vortr\u00e4ge mit Liedern zum Thema Verfolgung und Widerstand<\/span><br \/>\nVon Peter Grusch<br \/>\n22. J\u00e4nner 9:00<br \/>\nGr\u00fcnes Lokal, Hannovergasse 13<\/p>\n<p>Es gibt die Gelegenheit alle f\u00fcnf oder auch einzelne dieser Vortr\u00e4ge zu h\u00f6ren:<\/li>\n<p>\n\tSpanischer B\u00fcrgerkrieg (9 Uhr)Musik aus Konzentrationslagern (11 Uhr)<\/p>\n<p>Vom Novemberpogrom zur Shoa (13 Uhr)<\/p>\n<p>Musik aus Frauenkonzentrationslagern (15 Uhr)<\/p>\n<p>Lieder des europ\u00e4ischen Widerstands gegen den Faschismus (17 Uhr)<\/p>\n<p>Eintritt frei (Spendenglas existiert)<br \/>\nTrinken: Vorhanden (gegen Spende)<br \/>\nEssen: Bitte mitnehmen oder in den Pausen besorgen<\/p>\n<p><\/p>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">F\u00fchrung j\u00fcdischer Friedhof W\u00e4hring<\/span><br \/>\n22. J\u00e4nner 10:00<br \/>\nSchrottenbachgasse 1<br \/>\nIKG, Gr\u00fcne Wien\n<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">F\u00fchrung j\u00fcdischer Friedhof W\u00e4hring<\/span><br \/>\n22. J\u00e4nner 14:00<br \/>\nSchrottenbachgasse 1<br \/>\nIKG, Gr\u00fcne Wien\n<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: \n\nunderline;\">Stadtspaziergang: Salzburg unter dem Hakenkreuz<\/span><br \/>23. J\u00e4nner<br \/>Treffpunkt: Haupteingang vor der GKK,\n<p>Engelbert-Wei\u00df-Weg 10, 5020 Salzburg<br \/>\u00d6H Salzburg, Salzburger Freiheitsk\u00e4mpferInnen<\/p>\n<p>Der Rundgang (Dauer ca. 2 <\/p>\n<p>Stunden) f\u00fchrt vom Bahnhof (Antifaschistisches Mahnmal) \u00fcber den Mirabellgarten (Mahnmal f\u00fcr Euthanasie-Opfer) bis zur <\/p>\n<p>Salzburger Altstadt (Hauptquartiere des SS-Oberabschnitts Alpenland und der GESTAPO) und beinhaltet insgesamt zw\u00f6lf Stationen. <\/p>\n<p><\/p>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">ZARA:Talk &#8222;Rechtsextremismus, Populismus, Rassismus&#8220;<\/span><br \/>\n23. J\u00e4nner 19:00<br \/>\nWiener Hauptb\u00fccherei<\/p>\n<p>Podium: Corinna Milborn, stellvertretende Chefredakteurin von News, Karl \u00d6llinger, Plattform \u201estoppt die rechten\u201c, <\/p>\n<p>Nationalratsabgeordneter, Die Gr\u00fcnen, Reinhold G\u00e4rtner, Universit\u00e4t Innsbruck Moderation: Funda SelBeim ZARA:Talk am 23. <\/p>\n<p>J\u00e4nner &#8211; \u00fcbrigens dem 19. Jahrestag des Lichtermeers &#8211; diskutieren ExpertInnen aus Medien, Politik und Wissenschaft, wie die <\/p>\n<p>Duldung der Rechten in \u00d6sterreich rassistische Denk- und Handlungsweisen legitimiert und er\u00f6rtern, wie Rechtsextremismus, <\/p>\n<p>Populismus und Rassismus ineinandergreifen, sich gegenseitig verst\u00e4rken und dadurch untrennbar sind<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Umgehen mit Stammtischparolen<\/span><br \/>\n24. J\u00e4nner 13:00<br \/>\nPraterstrasse 25 (Bildungszentrum der SP\u00d6 Wien)<br \/>\nSP\u00d6 Wien, Initiative &#8222;Gastfreundschaft hat viele Gesichter&#8220;<br \/>\nin Kooperation mit der Asylkoordination Seminare f\u00fcr WirtInnen und KellnerInnen\n<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Antifaschistischer Spaziergang \u201eWege der Freiheit\u201c<\/span><br \/>\n24. J\u00e4nner 15:00<br \/>\nDie Gr\u00fcnen und Die Gr\u00fcnen Wien\n<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: \n\nunderline;\">Buchpr\u00e4sentation: &#8222;Europa und der 11. September 2001&#8220;<\/span><br \/>24. J\u00e4nner 18:00<br \/>Universit\u00e4t Salzburg,\n<p>Rudolfskai 42, H\u00f6rsaal 380<\/p>\n<p>Diskussion mit den Herausgeberinnen Margit Reiter und Helga Embacher, sowie den Mitautoren <\/p>\n<p>Christian Muckenhumer, Wolfgang Aschauer und Reinhard Heinisch. Moderation: Albert Lichtblau.<\/p>\n<p><\/p>\n<li><span \n\nstyle=\"text-decoration: underline;\">Buchpr\u00e4sentation: &#8222;Extreme Rechte in Europa&#8220;<\/span><br \/>Mit dem Autor Heribert Schiedel\n<p>(D\u00d6W)<br \/>24. J\u00e4nner 19:00<br \/>Hietzinger Kai 7-9, 1130<br \/>SJ<\/p>\n<p><\/p>\n<li><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Kein.Fussbreit.dem.Faschismus?sk=wall\" target=\"_blank\" \n\ntitle=\"Facebookseite\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Stra\u00dfenaktion: &#8222;Kein Fu\u00dfbreit dem Faschismus&#8220;<\/span><\/a><br \/>\n25. J\u00e4nner 10:00<br \/>\nHeldenplatz<br \/>\nSP\u00d6 Frauen, SJ\u00d6, VSSt\u00d6, JG, FSG Jugend, SOHO und AKS<\/li>\n<p>Gemeinsam mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird ein <\/p>\n<p>Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt.<\/p>\n<p><\/p>\n<li><span style=\"text-decoration: \n\nunderline;\">Antifaschistischer Rundgang &#8211; Frauen im Widerstand<\/span><br \/>25. J\u00e4nner 17:30 (p\u00fcnktlich)<br \/>Treffpunkt: Altes AKH\n<p>\u2013 Eingang Alserstrasse\/Spitalgasse \u2013 Universit\u00e4tscampus Hof 1, 1090 Wien<br \/>AK Gedenkrundgang, Bibliothek von unten und Rosa <\/p>\n<p>Antifa Wien<\/p>\n<p>Lange wurde das aktive Handeln von Frauen im Nationalsozialismus, vor allem ihr Handeln als T\u00e4terinnen auf <\/p>\n<p>Seiten der \u201cVolksgemeinschaft\u201d, nicht wahrgenomen. Aber auch ihre vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten im Widerstand werden \u2013 an manchen <\/p>\n<p>Stellen bis heute \u2013 kleingeredet oder gering gesch\u00e4tzt. Ihre Taten wurden nicht selten als \u201cHilfsdienste\u201d f\u00fcr den <\/p>\n<p>\u201ceigentlichen\u201d politischen Kampf abgetan, selbst in jenen politischen Gruppen, die nach 1945 in \u00d6sterreich Anerkennung fanden, <\/p>\n<p>was ohnehin schon nur einen kleinen und verzerrten Ausschnitt widerst\u00e4ndigen Handelns darstellt. <br \/>Ein Rundgang durch Wien <\/p>\n<p>(Dauer ca. 1 1\/2-2 Stunden) soll die Gelegenheit bieten, vergessene Geschichten aufzusp\u00fcren, widerst\u00e4ndige Frauen zu Wort <\/p>\n<p>kommen zu lassen und deutlich zu machen, welche wichtige Rolle Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime gespielt <\/p>\n<p>haben.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend Filmabend im que[e]r<\/p>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Diskussionsveranstaltung: Neonazis in Deutschland<\/span><br \/>\n25. J\u00e4nner 18:30<br \/>\nJohann-B\u00f6hm-Platz 1<br \/>\n\u00d6GB, MK\u00d6<\/p>\n<p>Folgende Fragen werden im Fokus stehen: Warum konnten einige RechtsextremistInnen jahrelang unbehelligt und <\/p>\n<p>unter den Augen des Verfassungsschutzes agieren?<br \/>\nWer sind die RechtsextremistInnen\/Neonazis in Deutschland?<br \/>\nWie sind die Neonazis in Deutschland organisiert? Wie rekrutieren sie ihren Nachwuchs?<br \/>\nWie werden sie von der Bev\u00f6lkerung wahrgenommen?<br \/>\nWie kann man sinnvoll gegen die Rechstextremen und Neonazis aktiv werden?\n<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: \n\nunderline;\">Vortrag: Erinnern f\u00fcr die Zukunft<\/span><br \/>Von Dr.in Heidemarie Uhl<br \/>25. J\u00e4nner 18:30<br \/>Eisenstadt, Rotes\n<p>Haus, Permayerstra\u00dfe 2<br \/>Freiheitsk\u00e4mpferInnen und aktive AntifaschistInnen Burgenland, Renner Institut, SJ und SP\u00d6 <\/p>\n<p>Burgenland<\/p>\n<p>Wie das Ged\u00e4chtnis an die Verbrechen des Nationalsozialismus\/Faschismus weiter gegeben werden soll, wird im <\/p>\n<p>Vortrag besprochen.<\/p>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Filmbesprechung: &#8222;Die letzte Etappe&#8220;<\/span><br \/>\n25. J\u00e4nner 19:00<br \/>\nMargaretenstra\u00dfe 166<br \/>\nVerein GEDENKDIENST<\/p>\n<p>\tWanda Jakubowskas 1948 erschienener Film &#8222;Die letzte Etappe&#8220; ist der erste Spielfilm, der sich mit den <\/p>\n<p>nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern auseinandersetzte. Jakubowska, die selbst Birkenau-\u00dcberlebende <\/p>\n<p>war, hat zusammen mit anderen H\u00e4ftlingen noch w\u00e4hrend ihrer Zeit in Auschwitz an dem Drehbuch gearbeitet.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/events\/163542043748469\/\" target=\"_blank\" title=\"Facebookseite\"><span style=\"text\n\n-decoration: underline;\">Podiumsdiskussion: &#8222;Typisch \u00d6sterreichisch!? Rechte schwingen das Tanzbein am UN-Gedenktag des\n<p>Holocaust&#8220;<\/span><\/a><br \/>\n25. J\u00e4nner 19:30<\/li>\n<p>\tJosefsplatz 1, \u00d6sterreichische Nationalbibliothek, Camineum<\/li>\n<p>Es diskutieren unter der Moderation von <\/p>\n<p>Susanne Scholl: Judith G\u00f6tz (Politikwissenschafterin), Nina Horaczek (Buchautorin, FALTER-Journalistin), Karin Liebhart <\/p>\n<p>(Politikwissenschafterin) und Magdalena Marsovszky (Kulturwissenschafterin aus Ungarn)<\/p>\n<p><\/p>\n<li> <span style=\"text-decoration: underline;\">Umgehen mit Stammtischparolen<\/span><br \/>\n26. J\u00e4nner 13:00<br \/>\nPraterstrasse 25 (Bildungszentrum der SP\u00d6 Wien)<br \/>\nSP\u00d6 Wien, Initiative &#8222;Gastfreundschaft hat viele Gesichter&#8220; in Kooperation mit der Asylkoordination Seminare f\u00fcr WirtInnen und <\/p>\n<p>KellnerInnen\n<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: \n\nunderline;\">Burschenschaft-Safari<\/span><br \/>26. J\u00e4nner 17:00<br \/>Roter Bogen, Lerchenfelder G\u00fcrtel 36, 1070<br \/>SJ\n<p>Die Sozialistische Jugend l\u00e4dt zu einer &#8222;Safari&#8220; der anderen Art. Nach einem kurzen einleitenden Referat zum Thema <\/p>\n<p>&#8222;Burschenschaften und andere v\u00f6lkische Verbindungen&#8220; f\u00fchrt der Weg direkt durch die Wiener Innenstadt, in der sich die <\/p>\n<p>unz\u00e4hligen &#8222;Buden&#8220; von Burschenschaften befinden. Auf dem Weg und direkt vor den &#8222;Buden&#8220; wird genauestens erkl\u00e4rt, was die <\/p>\n<p>jeweiligen Verbindungen voneinander unterscheidet, zu welchen Veranstaltungen sie aufrufen, was f\u00fcr Kontakte sie pflegen, <\/p>\n<p>welche Gesinnung sie verfolgen, und vieles mehr.<\/p>\n<p><\/p>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Diskussionsveranstaltung: WKR Ball 2012 &#8211; lauter Widerstand, stille\n<p>Republik und rechte Umtriebe<\/span><br \/>\n26. J\u00e4nner 19:00<br \/>\nRockhgasse 1<br \/>\nRepublikanischer Club &#8211; Neues \u00d6sterreich<\/p>\n<p>Am Podium sitzen Alexander Pollak (Sprecher von SOS Mitmensch) und Thomas Wallerberger (Republikanischer Club)<\/p>\n<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Podiumsdiskussion: Rechtsextremismus in \u00d6sterreich<\/span><br \/>26.\n<p>J\u00e4nner 19:00<br \/>Universit\u00e4t Salzburg, Erzabt-Klotz-Stra\u00dfe 1, Bibliothek UNIPARK Nonntal, Salzburg<\/p>\n<p>Es diskutieren unter <\/p>\n<p>der Moderation von Dr. Ewald Hiebl (Historiker, Universit\u00e4t Salzburg): Nr.Abg. Karl \u00d6llinger (www.stopptdierechten.at)<br \/>\nProf. Helga Embacher (Zeithistorikerin, Expertin f\u00fcr Antisemitismus, Universit\u00e4t Salzburg)<br \/>\nMarko Feingold (Pr\u00e4sident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg)<\/p>\n<p><\/p>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Gedenkveranstaltung Befreiung KZ Auschwitz-Birkenau<\/span><br \/>\n27. J\u00e4nner 10:00<br \/>\nHeldenplatz, Burgtor<\/p>\n<p>\tModeriert von Katharina Stemberger mit Ariel Muzicant, Rudolf Gelbard, Michael B\u00fcnker, Dwora Stein, Janine Wulz, <\/p>\n<p>Adalbert Wagner, Eva Glawischnig-Piescek, Gabriele Heinisch-Hosek, dem j\u00fcdischen Chor und dem Chor der slowenischen <\/p>\n<p>StudentInnen<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Bus von Salzburg nach Wien zur Kundgebung<\/span><br \/>27.\n<p>J\u00e4nner 12:00<br \/>Busterminal Paris-Lodron-Stra\u00dfe<br \/>Zusteigm\u00f6glichkeiten in Wels und Linz<br \/>br><\/p>\n<li><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/events\/255678967831713\/\" target=\"_blank\" title=\"Facebookseite\"><span style=\"text\n\n-decoration: underline;\">Kundgebung gegen Rechtsextremismus und WKR-BAll!<\/span><\/a><br \/>\n27. J\u00e4nner 18:30<br \/>\nHeldenplatz<\/p>\n<p>Mit Clara Luzia, Christoph &amp; Lollo, Kommando Elefant, Maur due &amp; Lichter sowie zahlreichen <\/p>\n<p>Redebeitr\u00e4gen<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Filmmatinee: &#8222;Kinder der T\u00e4ter. Kinder der Opfer. Wie erinnern sich\n<p>Nachfolgegenerationen?&#8220;<\/span><br \/>\n28. J\u00e4nner 11:00<br \/>\nPraterstra\u00dfe 25<br \/>\nSozialistische Jugend, SP\u00d6 Wiener Bildung, Junge Generation in der SP\u00d6 Wien<\/p>\n<p>Einleitende Worte kommen vom <\/p>\n<p>Bildungssekret\u00e4r der SP\u00d6 Wien, Mag. Marcus Schober,<br \/>\nder die historische Dimension des Bildungszentrums in Erinnerung rufen wird.<br \/>\nDanach wird der Film &#8222;Ventzki &#8211; Kinder der T\u00e4ter, Kinder der Opfer&#8220; von Piotr Szalsza gezeigt.\n<\/li>\n<p><strong>Unterst\u00fctzende Organisationen<\/strong><\/p>\n<p>AKS + Aktion gegen den Antisemitismus in \u00d6sterreich + ASK\u00d6 Wien + Asyl in Not + AUGE-UG + backlab + Bundesverband <\/p>\n<p>\u00f6sterreichischer AntifaschistInnen, Widerstandsk\u00e4mpferInnen und Opfer des Faschismus (KZ-Verband &#8211; VdA) + Bund j\u00fcdischer <\/p>\n<p>Verfolgter des Naziregimes und Aktivisten gegen Antisemitismus + Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller <\/p>\n<p>und K\u00fcnstlerInnen (BSA) + Bund Sozialdemokratischer Freiheitsk\u00e4mpfer\/innen, Opfer des Faschismus und aktiver <\/p>\n<p>Antifaschist\/inn\/en + Bund sozialdemokratischer Juden &#8211; Avodah + Die Gr\u00fcnen + Die Gr\u00fcnen Frauen Wien + Die Gr\u00fcnen N\u00d6 + Die <\/p>\n<p>Gr\u00fcnen Wien + Evangelische Jugend Wien + Evangelische Kirche in \u00d6sterreich A. und H.B. (Kirchenleitung) + European Civic <\/p>\n<p>Education Foundation + Evangelisch-Theologische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien + Forum gegen Antisemitismus + Freinetgruppe <\/p>\n<p>Wien + FSG Jugend + FSG Wien + GAJ Gr\u00fcn-Alternative Jugend + GLB &#8211; Gewerkschaftlicher Linksblock im \u00d6GB + GPA-djp Jugend + <\/p>\n<p>GPlus Initiative Gr\u00fcner SeniorInnen + GRAS-Gr\u00fcne &#038; Alternative StudentInnen + Grazer Autorinnen Autorenversammlung + Gr\u00fcner <\/p>\n<p>Landtagsklub N\u00d6 + Hashomer Hatzair + HEMAYAT &#8211; Betreuungszentrum f\u00fcr Folter- und Kriegs\u00fcberlebende + IG Autorinnen Autoren + <\/p>\n<p>IKG-Israelitische Kultusgemeinde + ILM\u00d6 &#8211; Initiative liberaler Muslime + Initiative Rassismusfreie Zonen Wien-Leopoldstadt + <\/p>\n<p>IM\u00d6 &#8211; Initiative Muslimischer \u00d6sterreicher-innen + Integrationshaus + JG in der SP\u00d6 + Katholische Aktion \u00d6sterreich + <\/p>\n<p>Katholische Jugend \u00d6sterreich + Katholisch-Theologische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien + Koordinierungsausschuss f\u00fcr <\/p>\n<p>Christlich-J\u00fcdische Zusammenarbeit + KP\u00d6 + Kulturverein \u00d6sterreichischer Roma und Sinti + Lagergemeinschaft Auschwitz zum <\/p>\n<p>Gedenken + Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck &#038; FreundInnen + Mauthausen Komitee \u00d6sterreich + Misrachi \u00d6sterreich + MoRaH &#8211; Austria <\/p>\n<p>+ O\u00d6. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus + \u00d6GB + \u00d6GJ &#8211; \u00d6sterreichische Gewerkschaftsjugend + \u00d6LG + \u00d6sterreichische <\/p>\n<p>Hochsch\u00fclerInnenschaft + \u00d6sterreichische KZ-Vereinigung Buchenwald + \u00d6sterreichische Liga f\u00fcr Menschenrechte + <\/p>\n<p>\u00d6sterreichischer P.E.N.-Club + PAX Christi \u00d6sterreich + Pfadfinder und Pfadfinderinnen \u00d6sterreichs + Radio Widerhall + <\/p>\n<p>Rassismusfreies Transdanubien + Republikanischer Club-Neues \u00d6sterreich + Resistance for Peace + SJ\u00d6 + SJ\u00d6-Wien + SOHO + SOS <\/p>\n<p>Menschenrechte Ober\u00f6sterreich + SOS Mitmensch + SP\u00d6 + SP\u00d6 Frauen + SP\u00d6-Wien + SP\u00d6 Wiener Bildung + UKI &#8211; Unterst\u00fctzungskomitee <\/p>\n<p>zur Integration von MigrantInnen + Verein Fibel + Verein GEDENKDIENST + VSSt\u00d6 + ZARA-Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit + <\/p>\n<p>ZPCLoge der Bnai Brith<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gedenk- und Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, 20.-27. J\u00e4nner 2012. Am 27. J\u00e4nner 2012 j\u00e4hrt sich zum 67. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Der internationale Holocaust-Gedenktag der UNO ist Anlass f\u00fcr die so wichtige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Der 27. J\u00e4nner soll aber auch Veranlassung dazu sein, aktiv gegen [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/222"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=222"}],"version-history":[{"count":19,"href":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":241,"href":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/222\/revisions\/241"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.jetztzeichensetzen.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}